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Ende 1942
begannen die Entwicklungsarbeiten für eine einsitzige Zwillings-Bf109.
Diese sollte als Zerstörer oder Schnellbomber eingesetzt werden.
Es wurden dazu Vorversuche mit zwei Klemm Kl25 durchgeführt, die man zusammengekoppelt hatte. Diese Versuche verliefen zufriedenstellend so das das Projekt fortgesetzt wurde. Es sollten für die "Zwilling" zwei Bf109 G verwendet werden. |
Bild

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Zerstörerversion
der Bf 109 Z.
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Technische Daten
| Motor |
:
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2x DB 605 A | |
| Flächen-Bewaffnung |
:
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3 Mk 108 | |
| Motor-Bewaffnung | : | 2 Mk 108 | |
| Bomben |
:
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2x 250 kg oder 1x 500 kg |
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Schnellbomberversion der Bf 109 Z. Hatte im Vergleich zur Z-1 einen erhöhten Kraftstoffvorrat. |
Technische Daten
| Motor |
:
|
2x DB 605 A | |
| Flächen-Bewaffnung |
:
|
keine | |
| Motor-Bewaffnung | : | 2 Mk 108 | |
| Bomben |
:
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2x 1000 kg |
| Die Me 209 wurde als Rekordflugzeug gebaut. Diese sollte den absoluten Weltgeschwindigkeitsrekord für Deutschland erringen. Das Projekt lief unter der Bezeichnung Me P. 1059. |
Bilder
| Die Me 309 sollte als Jagdbomber,
leichter Zerstörer und leichter Jäger gebaut werden. Die Maschine sollte aus den Erfahrungen mit der Bf 109 und der Me 209 kontruiert werden und der Fw 190 D-9 konkurenz machen. |
Bild

| Umbau aus zwei Me 209 V-5 wie die Bf 109 Z. Keine weiteren Informationen. |
Technische Daten
| Motor |
:
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2x DB 603 G | |
| Flächen-Bewaffnung |
:
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3 MG 151/20 | |
| Motor-Bewaffnung | : | 2 Mk 108 |
| Das Projekt Me 509 wurde aus
der Me 309 entwickelt, hatte aber eine andere Triebwerkskonstruktion. Der
Motor sollte hinter dem Führersitz eingebaut und der Propeller über
eine Fernwelle angetrieben werden. Als das Me 309 Projekt gestrichen wurde, hat man auch die Me 509 abgelehnt. Eventuell wurden die Daten für den Japanischen Versuchsjäger R2Y1 verwendet, der verblüffende ähnlichkeit mit dem Me 509 - Projekt hat. |
Technische Daten
| Motor |
:
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DB 605 B | |
| Bewaffnung |
:
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2 MG 151/20, 2 MG 131 |
Bild

| Die Me 609 sollte, ähnlich dem Bf 109 Z - Projekt, aus zwei zusammengesetzten Me 309 gebaut werden. |
Bild

| Die Bf 109 S war scheinbar ein Projekt für eine zweisitzer Trainerversion die aus der Bf 109 E hervorgehen sollte. |
Technische Daten
| Motor |
:
|
DB 601 A-1 | |
| Bewaffnung |
:
|
2 MG 17 |
Bild

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D-ITXP Erstflug am
02. September 1940. Die Bf109 X war ein Prototyp um einen Sternmotor in einer Bf109 F zu testen. Zum Einsatz kam ein BMW 801 (Baureihe A-0. Werk-Nr. 80153). Dieser wurde in eine Bf 109 F eingebaut. Es zeigte sich bei den Testflügen das die Maschine ein besseres Abkippverhalten hatte als eine Bf109 mit Reihenmotor. Nur die hohen Ölverluste machten Schwierigkeiten, wie auch bei der Fw 190 am Anfang. |
Technische Daten
| Motor |
:
|
BMW 801 A-0 | |
| Spannweite |
:
|
9,33 m |
Bild

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Das RLM schlug am 22.01.1943
vor aus der Bf109 einen Strahljäger zu entwickeln. |
Bild

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Die Bf109 L, Entwurf vom 16.12.1943, sollte eine Weiterentwicklung der Bf 109 H sein. Es gab Versuche mit einer angeblasenen Flügeloberfläche. Es sollte entweder eine dreiflüglige Me P8 Holzluftschraube oder eine vierflüglige Junkers VS 19 Holzluftschraube verwendet werden. Das Projekt wurde nicht mehr fertiggestellt. |
Technische Daten
| Motor |
:
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Jumo 213 E | |
| Spannweite |
:
|
13,30 m | |
| Flächen-Bewaffnung |
:
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2 MG 151/20 | |
| Motor-Bewaffnung | : | 1 Mk 108 | |
| Rumpf-Bewaffnung | : | keine |
| Es gab ca. im April 1943 eine mündliche Absprache zwischen dem RLM und Messerschmitt für einen extremen Höhenjäger. Für diesen sollte der DB 628 bzw. auch der DB 603 mit einem Abgasturbolader (TKL 15) verwendet werden. |
Bild

Me
P. 1091/I
kurze Beschreibung
| Abgewandelte Bf 109 G-5 mit einem vergrösserten Leitwerk. Als Antrieb sollte ein DB 605 A, mit dem Lader vom DB 603 dienen. |
Technische Daten
| Motor |
:
|
DB 605 A mit DB 603 Lader | |
| Flächen-Bewaffnung |
:
|
2 MG 151/20 | |
| Motor-Bewaffnung | : | 1 Mk 108 | |
| Rumpf-Bewaffnung | : | keine |
Me
P. 1091/II
kurze Beschreibung
| Diese Ausführung war soweit identisch mit dem Me P. 1091/I, jedoch hatte sie eine wesentlich grössere Spannweite durch eine Veränderung am Flügelmittelstück. Auch das Heck sollte verändert werden. |
Technische Daten
| Motor |
:
|
DB 605 A und DB 603 | |
| Flächen-Bewaffnung |
:
|
2 MG 151/20 | |
| Motor-Bewaffnung | : | 1 Mk 108 | |
| Rumpf-Bewaffnung | : | keine |
Me
P. 1091/III
kurze Beschreibung
| Die dritte Projektausführung sollte einen komplett neuen Rumpf erhalten. Als Antrieb war der DB 603 mit TKL-15 Lader und zwei gegenläufigen Luftschrauben geplant. |
Technische Daten
| Motor |
:
|
DB 603 mit TKL-15 Lader | |
| Flächen-Bewaffnung |
:
|
2 MG 151/20 | |
| Motor-Bewaffnung | : | 1 Mk 108 | |
| Rumpf-Bewaffnung | : | keine |
| Die Me 155 wurde als Bordjäger
für den deutschen Flugzeugträger "Graf Zeppelin" geplant.
Im Herbst 1942 wurde das Projekt fallen gelassen. Nur acht Wochen später kam eine Anforderung des C-Amtes für einen Jagdbomber der eine 1000kg Bombe tragen sollte. Da wurde der Plan von der Me 155 wieder aufgegriffen und durch Verstärkung des Fahrwerkes und Entfernung der Bordjägereinbauten Jagdbomberfest gemacht. Das Projekt wurde aber Abgelehnt, wohl weil die Maschine mit der 1000kg-Bombe nur 5 cm Bodenfreiheit gehabt hätte. Messerschmitt wollte dann die Me 155 als Höhenjäger anbieten was aber auch abgelehnt wurde. Schliesslich wurde entschieden das das Projekt an Blohm&Voss abgegeben werden soll und unter der Bezeichnung BV 155 als Höhenjäger gebaut wird. |
Bild

| Projekt von 1942. Keine weiteren Informationen. |
Technische Daten
| Motor |
:
|
DB 628 | |
| Bewaffnung | : | keine |
Me
155 B-1a
kurze Beschreibung
| Projekt von 1943. Keine weiteren Informationen. |
Technische Daten
| Motor |
:
|
DB 603 A | |
| Bewaffnung | : | keine |
| Wegen zu wenig Produktionskapazität wurde das Projekt "Me 155" an Blohm&Voss abgegeben und erhielt die Bezeichnung BV 155. Die Me 155 wurde bei Blohm&Voss komplett überarbeitet. |
| Eventuell identisch mit der BV 155 B. Keine weiteren Informationen. |
Technische Daten
| Motor |
:
|
DB 603 U | |
| Bewaffnung | : | keine |
| Erstflug im September 1944. Die Maschine ging wenig später durch einen Pilotenfehler zu Bruch. |
Technische Daten
| Motor |
:
|
DB 603 U | |
| Spannweite |
:
|
20,50 m | |
| Länge |
:
|
12,00 m | |
| Höhe |
:
|
3,03 m | |
| Fluggewicht |
:
|
5521 kg | |
| Eigengewicht |
:
|
4969 kg | |
| max. Geschwindigkeit |
:
|
420 km/h in Bodennähe | |
| max. Geschwindigkeit |
:
|
690 km/h in 16 km Höhe | |
| max. Reichweite |
:
|
1440 km | |
| Gipfelhöhe |
:
|
16950 m | |
| Flächen-Bewaffnung |
:
|
2 MG 151/20 | |
| Motor-Bewaffnung | : | 1 Mk 108 |

Modell einer BV 155 B
| Der Kühler war jetzt am
Rumpf unter dem Motor angeordnet, da es Probleme mit dem Kühlmittelfluss
bei der BV 155 B gab. Im hinteren Rumpfteil sollte die Reihenbildkamera eingebaut werden. Die Maschine war beinahe fertig gestellt, als die Amerikaner einmarschierten. Sie wurde in die USA gebracht. |
Technische Daten
| Spannweite |
:
|
19,10 m | |
| Länge |
:
|
12,00 m | |
| Höhe |
:
|
3,31 m |